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  • Fallstricke der privaten Zahnzusatzversicherung

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    Die Angebote einer Zahnzusatzversicherung von Versicherungsgesellschaften klingen verlockend: Es wird mit 100 % iger Kostenübernahme für den Zahnersatz oder einer Verdoppelung der gesetzlichen Kassenleistung geworben und dies zu einem unglaublichen Monatsbeitrag.

     

    Hier ist aber Vorsicht geboten, denn viele dieser Traumangebote haben einen Haken, der den Versicherungsnehmer am Ende auf dem Großteil seiner Kosten sitzen lässt. Die Angebote einer 100 % igen Kostenübernahme oder einer Verdoppelung der Kassenleistung beziehen sich meist auf eine Standardversorgung. Wünscht man eine hochwertigere Behandlung, so bleibt man auf den Zusatzkosten sitzen. Gerade im Bereich der Implantate kann die Rechnung durchaus 2000 Euro betragen. Der gesetzliche Kassenanteil beträgt jedoch nur 280 Euro, die private Zahnzusatzversicherung legt demnach noch einmal 280 Euro dazu und als Rest bleiben unglaubliche 1440 Euro als Selbstkosten und zwar trotz Zahnzusatzversicherung. Ein Betrag, den viele Menschen nicht ohne weiteres aufbringen können und deshalb auf die hochwertige Behandlung verzichten.

     

    Wie dieses Beispiel zeigt, ist es also besonders wichtig, auf die Formulierungen im Vertrag für die Zahnzusatzversicherung zu achten. Vorzugsweise sollte man auf eine 100 %ige Erstattung der Standardbehandlung verzichten und dafür lieber einen Tarif für die Zahnzusatzversicherung wie unter anderem bei der ARAG Z100 auswählen, der sich an den erstattungsfähigen Aufwendungen orientiert. Damit erhält man nämlich im Regelfall eine Zahnzusatzversicherung, die sämtliche anerkannten Methoden des Zahnersatzes abdeckt und sich rein am Rechnungsbetrag und nicht an der gesetzlichen Krankenversicherung orientiert. Grundsätzlich ist diese Verbindung nämlich immer zum Nachteil des Versicherungsnehmers.

    Tarife, die sich nicht an die Kassenleistung binden, sind zwar teurer, allerdings bleiben einem somit böse Überraschungen im Leistungsfall erspart.


    Dieser Esoterik Artikel wurde geschrieben und eingereicht von:


    Veroeffentlicht von Elke Lohre | September 29, 2008

    Topics: Arbeit und Gesundheit | No Comments »