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  • Das geheime Innenleben des Magnetschmucks

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    Magnetschmuck ist eine besondere Form von Schmuck. Er enthält Magnete und hat daher ein eigenes magnetisches Feld. Gemessen wird dieses entweder in Tesla oder in Gauß. Möglich sind bis zu 0,2 Tesla bzw.  4000 Gauß. Damit wird die Anzahl der Magnetfeldlinien pro Quadratzentimeter als Maßeinheit angegeben, um eine Orientierung über die Stärke des Magnetfeldes zu geben. Je höher der Wert ausfällt, desto größer ist auch die potentielle Wirkung einzuschätzen – normal ist ein Durchschnittswert von 2800 Gauß.
    Allerdings muss man sich diese Schmuckstücke nicht wie normale Magneten vorstellen, die man sich umhängt: Magnetschmuck sieht heutzutage aus wie normaler Schmuck! Während er früher wirklich funktional und damit auch hässlich war – es also kaum verdiente, als “Schmuck” bezeichnet zuwerden -, gibt es aktuell viele Variationen, die alle unauffällig aussehen. Auf den ersten Blick ist er meist gar nicht als besondere Schmuckform zu identifizieren. Denn natürlich besteht er nicht nur aus Magneten, sondern für gewöhnlich aus einer Mischung mit anderen Edelmetallen wie Edelstahl, Silber oder Kupfer, in die die Magnete dann von außen unsichtbar eingearbeitet sind. Oft werden die Magneten auch in Form von Magnetperlen aus Hämatin verarbeitet, die ebenfalls äußerlich klassischem Metall gleichen und dann zusätzlich durch die Kombination mit Verzierungen aus Stein oder Perlen verdeckt werden. Häufig wird auch ein Überzug aus Gold oder Rhodium u.Ä. verwendet, um die Magneten selbst zu verdecken. Daher liegt die Besonderheit von Magnetschmuck in seinen “inneren Werten”, die ihn von normalen Schmuck durchaus unterscheiden. Eine graue Maus oder sogar hässliches Entlein unter den Schmuckstücken muss er dabei wahrlich nicht mehr darstellen.


    Dieser Esoterik Artikel wurde geschrieben und eingereicht von:


    Veroeffentlicht von findur | Februar 17, 2009

    Topics: Mineralien und Fossilien | No Comments »