Krampfadern behandeln und vorbeugen
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Krampfadern behandeln und vorbeugen
Krampfadern, der medizinische Begriff ist Varizen, entstehen durch eine Schwächung der Oberfläche der Venen. Vorwiegend sind die Venen in den Beinen betroffen. Diese Schwäche kommt sehr häufig vor. Experten meinen, dass etwa ein Drittel aller Erwachsenen von diesem Venenleiden betroffen sind, wobei das Risiko einer Erkrankung mit höherem Alter steigt. Zudem sind Frauen etwa drei Mal mehr betroffen als Männer. In den meisten Fällen treten Krampfadern in den oberflächigen Beinvenen aufgrund einer Bindegewebsschwäche auf, die häufig genetisch bedingt ist. Durch die Gewebsschwäche dehnen sich die Venen aus, so dass die Venenklappen nicht mehr richtig schließen. Das Blut fließt dann wieder zurück in die Füße, so dass es zu Problemen in den Beinen kommen kann. Diese Venen dehnen sich aus und sind dann unter der Haut sichtbar. Außerdem können sie auch das Resultat einer Beinvenenthrombose in den tiefen Venen sein. Diese sind von außen nicht sichtbar. Die Behandlung ist jedoch komplizierter.
Krampfadern sind nicht nur ein schönheitliches Manko. Sie sind eine Erkrankung der Venen, die therapiert werden muss. Im Anschluss an anfängliche Beschwerden wie Juckreiz, Schweregefühl, Krämpfen oder Schwellungen in den Beinen kann es zu Entzündungen der Venen kommen, die auch zu offenen Beinen führen können. Eine Verletzung der Krampfadern kann sehr bedrohlich sein, da es sehr schwierig ist, eine Blutung an betroffenen Venen zu stoppen. So ist eine Behandlung dringend zu empfehlen.
Je nach Schwere der Beschwerden gibt es verschiedene Möglichkeiten, die krankhaften Venen zu behandeln. Es muss nicht immer gleich eine Krampfader OP sein, bei dem die betroffenen Venen gezogen werden. Sind nur kleine Venen betroffen, kann man die Krampfadern auch veröden lassen. In der Medizin heißt die Verödung auch Sklerotherapie. Bei dieser Therapie wird eine Verhärtung beziehungsweise Vernarbung der Gefäße herbeigeführt. Dies kann durch Strahlen oder Medikamente herbeigeführt werden. Eine andere Therapie ist die endovenöse Radiofrequenztherapie. Hierbei wird die betroffene Vene durch Wärme mittels Radiowellen geschädigt. Es wird ein Radiowellenkatheder in die Stammvene eingeführt, so dass die Radiowellen unvermittelt auf die Venenwand treffen. Die Innenwände werden erhitzt, so dass sie sich zusammenziehen und verkleben. Die Vene verhärtet sich dabei und wird langsam vom Körper abgebaut. Weitere Informationen zu Krampfadern und ihrer Therapie sind im Internet zu finden. Auf die Art kann man sich vor dem Gespräch mit dem behandelnden Arzt schon vorher einmal kundig machen. Der Autor dieses Textes schreibt auch Artikel über <a href=”http://www.venenfrei.com”>Krampfadern</a>
Wer an einer Venenschwäche leidet, kann verschiedene Therapien vorbeugend einsetzen. Zum einen sind Kompressionsstrümpfe (auch Stützstrümpfe) hilfreich. Diese geben Halt und festigen so die Venen. Um die Venen zu stützen, ist die Stärkung der Beinmuskulatur ratsam. Die Übungen sollten jedoch mit dem behandelndem Arzt besprochen werden, so dass die Venen bestens unterstützt werden. Kalte Wadengüsse, verschiedene Salben und Umschläge unterstützen die Vorbeugung ebenfalls. Besonders im Sommer sind diese Mittel sehr angenehm, wenn die Beine oft geschwollen sind. Vor allem während der Schwangerschaft müssen Frauen darauf achten, dass sie ihre Venen sehr gut schützen, denn in dieser Zeit ist das Risiko für Krampfadern besonders hoch. In früheren Zeiten wurden oft Blutegel zur Behandlung von Krampfadern eingesetzt. Dies ist jedoch nur zu empfehlen, wenn sich kleinere Blutgerinnsel in den oberen Hautvenen gebildet haben.
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matthias2v | Juli 16, 2012
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